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Reiseblog aus dem unbekannten Spanien

Strandwanderung entlang der Küste in Guipuzcoa

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10.11.2014 | Wandern in Granada - Die Sierra de Baza

Tal in der Sierra de Baza mit der Sierra Nevada im HintergrundSelten habe ich auf meiner Streifzügen durch die unbekannten Regionen Spaniens eine Ecke wie die Sierra de Baza und den dazugehörigen Negratin Stausee gefunden, die so oft und zu unrecht von Reisenden "links" liegengelassen wird.

Nur etwas 45 Autominuten von Granada Stadt entfernt, eröffnet sich in der Sierra de Baza ein Paradies für Wanderer, Naturliebhaber und Vogelkundler in dem es viel zu entdecken gibt. Die Sierra de Baza wird offiziell als Hochgebirge bezeichnet, da viele Gipfel über 2.000m hoch sind. Besonders interessant sind die hochgelegenden Kieferwälder, die noch ein Relikt aus der Eiszeit sind und dem Wanderer eine aussergewöhnliche Atmosphäre vermitteln. Spannend sind auch die verlassenen Dörfer inmitten der Sierra de Baza wo man meint die Zeit wäre stehengeblieben.

Das geübte Auge der Vogelkundler unter uns wird viele Arten von Greifvögeln vor das Fernglass bekommen, die in menschenleerer Natur ihre Kreise über den Gebirgswiesen ziehen. Nur einen "Steinwurf" entfernt liegt der Negratin Stausee, der dank des türkisblauen Wassers und rotem Sandstein gerade zu den Abendstunden herrliche Motive für Fotografen bietet.

Gleichzeitig ist der Stausee die geografische Grenze zur Gorafe Wüste, dass gemeinsam mit der Wüste von Tabernas zu den einzigen Wüstengebieten in Europa zählt. Begehen Sie also nicht denselben Fehler und fahren an der Sierra de Baza achtlos vorbei. Es gibt viel zu entdecken, das verspreche ich Ihnen!

 

18.10.2014 | Tapas-Tour in Almeria

Tapas-Kneipe in der Altstadt von AlmeriaTapasessen gehört in der Stadt Almeria wie das Amen in die Kirche und ist ein fester Bestandteil der Kultur. Die meisten Touristen meiden allerdings immer die besten Tapasbars, weil sie für uns Nordeuropäer immer danach aussehen als würden sie jeden Moment wegen Überfüllung geschlossen werden.

Ein Highlight in Almeria ist mit Sicherheit das Lokal "Casa Puga" mitten in der Altstadt. Meistens ist es -wie auf dem Bild zu erkennen- so voll, dass die Tapas auf der Straße zu sich genommen werden. In Zeiten, wo Handhelds in Restaurants Standard sind, wird hier die Rechnung noch mit Bleistift auf den Tresen notiert und die Bestellung mit lauter Stimme an den Koch weitergegeben.

Auf jeden Fall zu empfehlen sind die "Aguja a la plancha" und die "Gambas rebozadas"...ein echter Genuss, der auch ein fester Bestandteil in unserem Programm ist. Aber zurück zur Bar ohne Namen...ich habe sie auch erst vor kurzem durch Zufall entdeckt und ich muss sagen es ist ein einmaliges Erlebnis nicht nur wegen der hervorragenden Tapas, sondern auch wegen des durchaus außergewöhnlichen Personals. Aber dazu mehr vor Ort in Almeria...

 

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